Jahresrückblick 2011

 

Hui, was nen Jahr. Das Zwanzich-Elfer. Troubel, Neustart, Stillstand, Action.
Alles dabeigewesen.

Für mich am einschneidensten: Ich schmeiss den Laden seit Mitte des Jahres alleine. Also nicht “alleine”-alleine, weil Shadaim schon immer nur funktioniert hat, weil viele gute Leute viel gutes Zeug und Talent in den Topf geworfen haben. Aber von der  Geschäftsform haben wir die GbR in ein Einzelunternehmer-Dingens geändert, so dass sich Robert vermehrt auf privates konzentrieren kann. Das Rechnungszeug das ich übernommen hab macht eher semi-Spaß, aber dafür darf ich jetzt alleine bestimmen. Hat auch was.

Unsere eigenen Sachen:
Wir hab im letzten Jahr einige Shirts rausgebracht, die auf meiner Favoriten-Liste direkt oben eingestiegen sind: Der Elektrovogel von Martin Drozdowski, der Lazyboy und der Shädel von Karl Kubus, das Blackpack mit Motiven von Marc Büttner, Kolja von Boekel, Lukas Bischoff und mir, dazu die “Shad des Monats“-Reihe.

Ebenfalls erwähnenswert: endlich ein Shirt von meinem Lieblingsnachbarn Nils Prenz aka Neoprenz, das ich leider beim Druck etwas verkackt habe, so dass es bisher nur unter der Ladentheke und auf Veranstaltungen verkauft wurde. Feier ich trotzdem!

 

An Kollaborationen haben wir auch ein paar feine Projekte eingetütet:
Stuttgarts bester Sushiladen “I love Sushi” hat Sushi-Shirts mit Shad auf der textilen Speisekarte. Yeah Baby, i like it raaaaaaw! Zuletzt gesichtet an schönen Körpern wie Mädness, Tua und Marteria (Video).
Beim von “Viva con Agua” initiierte Tramprennen durch Europa startete das “Funky Toilet”-Team um Hannes Schuler und Tue Gonzo Elman in eigens angefertigten Shirts.

Das Hotel Shanghai in Essen hat einen Stapel Panda-Shirts bekommen. Groß und angesoffen. Der Panda.
Passend dazu haben wir das Hotel missbrauchen dürfen um Fotos zu schiessen.

Apropos Fotos: Frank Pham, mein ehemaliger Berufschulsitznachbar und Pausenhofhomie ist inzwischen Fotograf und hat unsere Blackpackbilder geknipst. Easy. Damit unser Kontakt nicht nochmal einschläft, müssen wir einfach mehr Shirts produzieren.

 

Was steht 2012 auf unserer To-Do-Liste?
Zu allererst warten wir auf die ersten Sonnenstrahlen und Frühlingsgefühle um ein weiteres Lieblingsprojekt zu veröffentlichen.
Mein Lieblings-Rap-Renter winkt aus dem Ruhestand mit übergeilen Shirts. In Bälde!

Marc Büttner zieht von Essen nach Stuttgart, somit zu mir inne Nachbarschaft. Da erhoff ich mir fruchtbare Stunden und schicke Projekte.
Mehr Power!

Gleich am 28.1.2012 sind wir in Mannheim beim Brückenaward. Lokale Bands, alles für umme, im Forum. Glaub ich.
Wir sind zum zweiten Mal dabei, nachdems beim letzten Mal echt Spaß gemacht hat.

Mehr Menschen. Mehr Freunde. Mehr Action. Mehr Output.
Quasi wie bisher, nur mehr. Bleib hungrig!

5. Januar 2012 von Benni Erbsland

3. Shadvent 2011 – Dresden

Dresden! Der Osten! Was ist das schön dort, nu? Und günstig! Großes Bier zwofuffzisch. Und alle sprechen so herrlich weich. Und tanzen viel doller als die Schwaben. Zumindest beim Moop Mama Konzert am Freitag – großartige Band, großartiges Publikum.

Hier die Fotos der Shirts, falls sie noch nciht alle weggepflückt wurden:

12. Dezember 2011 von Benni Erbsland

Shad des Monats – 1211

Da isser wieder. Der Shad des Monats. Passend zum Nikolaustag und somit 6 Tage unpünktlich.

 

Wobei wir diesmal sogar zu früh dran sind.  Kubricks Clockwork Orange wurde am 19. Dezember 1971 zum ersten Mal veröffentlich und feiert somit 40jähriges.
Happy Birthday, Alex. Darauf ein Glas Milch.

 

5. Dezember 2011 von Benni Erbsland

2. Shadvent 2011 – Berlin

Der Herr Kubus war in Berlin unterwegs. Sieht ein bisschen aus wie Kriegsgebiet.

 

 

 

 

5. Dezember 2011 von Benni Erbsland

1. Shadvent 2011 – Stuttgart

Gestern waren wir in Stuttgart unterwegs und haben Osterhase gespielt. Zehn Päckle mit Shirts sind in der Stadt verteilt und warten auf Finder.

Los gehts:

Netter Laden im Westen. Leider geschlossen:

Haltestelle für Schwaben:

Aussichtspunkt für Verliebte:

Fleissige Studenten? Hier:

Lieblingskneipe, Lieblingsbarteam, Lieblingsessen.
Nähe des Parkhauses mit den vielen bunten Menschen:

Hier waren wir letztes Jahr schon und werden auch im nächsten wieder sein:

Burgerliebhaber kennen diese feuchte Kugel:

Haltestelle im Süden mit lustigem Namen:

Abgefahrenes Eis, gleich umme Ecke:

Zurück im Westen:

28. November 2011 von Benni Erbsland

Shadvent 2011

Großartige Neuigkeiten – wir haben uns auch in diesem Jahr spontan entschlossen wieder Shadvent zu feiern. Auch wenn ich wettertechnisch weder in Advents- und noch weniger in Weihnachtslaune bin, werden wir an den Adventssonntagen jeweils zehn Shirts in vier deutschen Städten verstecken. Eine Stadt pro Sonntag. Und ums nen bisschen spannender zu machen, sagen wir allerdings erst hinterher wo wir unterwegs waren. Damit Kollege Zufall auch was finden kann.
Quasi wie im letzten Jahr, nur anders.

Aprops letztes Jahr: Der Shadvent 2010 war stark  – hier noch einmal die Fotos von Stuttgart, Mannheim, Essen, Bielefeld.
Hat wahnsinnig Spaß gemacht, von der Aktion ansich bis hin zu den Reaktionen. Deshalb: gerne wieder.

26. November 2011 von Benni Erbsland

Urlaubsende

Normalerweise kündige ich längere Abwesenheiten ja an, aber da ich diesmal den Neu-Stuttgarter Marc als Vetretung vor Ort hatte, hab ich mich still und heimlich davongemacht. Heute morgen bin ich nach einem viel zu kurzen New York Aufenthalt wieder in Stuttgart gelandet und bin immer noch son bisschen platt. Vom nicht-Schlafen, aber vielmehr von dem Ort ansich. Ein einziger Kinofilm. Beziehungsweise eine einzige Kulisse. Apropos: hatte mir vom Herm ein paar Must-sees zusammengeklaut, darunter auch dieses Schmuckstück der Filmgeschichte:

Wobei sich der Urlaub nicht nach Urlaub angefühlt hat, sondern nach Wohngemeinschaft mit einer unglaublich liebenswerten chinesisch-holländischen New Yorkerin und einer ebenso liebenswerten Ruhrpott-Schwäbin-und-beinahe New Yorkerin. Und erst das Wetter: wie Stuttgart im Sommer 2006! Nagut, zweimal gabs Regen, aber für Ende November ist T-Shirt-Wetter schon fast unfassbares Glück.

Apropos unfassbares Glück: als ich beim Sneakerladen Kith in Manhattan mir ein paar Asics zeigen lassen wollte, kam der Verkäufer stattdessen mit Gel Lyte 3 Leatherbacks und den Worten “Willst du vielleicht die hier kaufen? Die hab ich grad im Keller gefunden.” zurück. Nagut, bevor ich mich schlagen lasse.Und ich hatte mich vorher noch beschwert, dass sie nicht nach Europa liefern.

Sind zur Zeit nur als Puschen und mit frisch gewaschenen Füßen im Einsatz.

Wie ich herausgefunden habe, sind wir Deutschen übrigens nichtmehr nur für Autos und Bier bekannt, sondern vor allen für die besten Film-Bösewichter und die strangesten Pornofilme.
Darauf ne goldene Dusche mit Hans Gruber, yeah!

Ich sollte ernsthaft drüber nachdenken, einen Shop in New York zu eröffnen. Damit ich öfter pendeln kann. Die Mieten sind im Vergleich zum Stuttgarter Westen ja fast bezahlbar.

26. November 2011 von Benni Erbsland

Von vorne nach hinten

Erst vor, jetzt hinter der Kamera. Super Einleitung so nebenbei, klingt wie jede Reportage über alternde Pornostars. Frank Pham ist unser allererstes Männermodell, Ex-Berufsschulkollege und laut alter Shadaim-Seite von 2006 “trotz seines unverschämt guten Aussehens […] noch immer auf Ausbildungsstellensuche”. Letzteres stimmt so nicht mehr, Frank hat nach seiner Mediengestalter-Ausbildung Fotograf gelernt und hat grad seine ersten Fotos für uns geschossen.
(Wer mehr von ihm sehen will schaut auf seinem Portfolio oder bei seiner Facebookseite vorbei)

 

Find ich voll geil, hatte vier Jahre fast nichts mit ihm zu tun und freu mich über jede Möglichkeit ihn zu belästigen.

 

 

 

9. November 2011 von Benni Erbsland